Seit 2005 haben im Rahmen der Teilprojekte insgesamt rund 1.300 Berliner Jugendliche in intensiven Workshops ihren erfolgreichen Start in die Zukunft vorbereitet.
Dabei ging es nicht nur um die praktisch-technischen Voraussetzungen für die Berufsvorbereitung, sondern auch um die Stärkung und Förderung der sozialen und modernen Fähigkeiten der Jugendlichen. Im Rahmen der Workshops wurden Teamfähigkeit, Kommunikation und Kreativität genauso gefragt wie der sichere Umgang mit den Neuen Medien. Denn menschliche Qualitäten sind untrennbar mit der Gestaltung der eigenen Perspektiven verbunden.
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Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 der Georg-von-Giesche-Schule, Katholischen Schule St. Hildegard, Kopernikus Oberschule, Solling Oberschule, Theodor-Haubach-Oberschule, Katholischen Schule St. Franziskus, Bölsche Oberschule, Werner-Stephan-Oberschule, Riesengebirgs-Oberschule, Sophie-Scholl-Oberschule und Jugendliche im Jugendprojekt des Big Steps Jugendwohnen im Kiez e.V. fanden begleitet von Fachleuten zunächst Neigungen und Fertigkeiten heraus, recherchierten Berufe und die Voraussetzungen, um sie dann mit dem eigenen Profil zu vergleichen. Sie schulten ihren Umgang mit Computer und Internet genauso wie mit dem Medienbestand der Bibliotheken und kamen zu erstaunlichen (Selbst)erkenntnissen.
Besonders die Kooperation mit der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg gab neue und interessante Impulse für das Projekt. So entstanden neben den 7 Plätzen für mehr Menschlichkeit und Perspektiven in den Berliner Oberschulen weitere 5 feste Plätze in Form von Computerarbeitsplätzen und einem Wegweiser für den „Start in die Zukunft“ in den Stadtbibliotheken Bezirkszentralbibliothek Eva-Maria-Buch Haus, Stadtteilbibliothek Schöneberg-Nord Gertrud-Kolmar-Bibliothek, Stadtteilbibliothek Marienfelde, Stadtteilbibliothek Lichtenrade Edith-Stein-Bibliothek und in der Mittelpunktbibliothek Theodor-Heuss-Bibliothek. Bibliotheken sind ein Ort der Information und Bildung. Sie bieten ein breit gefächertes Angebot für die persönliche Weiterbildung und einen idealen Ausgangspunkt, um Jugendliche erfolgreich auf den Start in die Zukunft vorzubereiten.
In der Weiterentwicklung des Projektes konnten die Staatlichen Museen zu Berlin als weiterer wichtiger Kooperationspartner gewonnen werden. Museen geben Auskunft über die kulturelle Entwicklung der Menschen. Sie ermöglichen die Verknüpfung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch Bereitstellung von Exponaten, die mit Hilfe von traditionellen und neuen Medien (Computer, Internet) dargestellt werden, geben sie SchülerInnen die Möglichkeit, sich über die Geschichte der menschlichen Entwicklung in vielerlei Hinsicht zu informieren. Sie geben als außerschulischer Lernort SchülerInnen die Möglichkeit, ihr Wissen ständig zu erweitern und bieten somit eine Plattform für Lebenslanges Lernen.
In einem Pilot-Teilprojekt setzten sich die Jugendlichen aktiv mit Kultur und Gesellschaft auseinander. Sie hatten die Möglichkeit teilweise direkt vor Ort in der Gemäldegalerie im KulturForum am Potsdamer Platz sich nicht nur mit der Kultur im engeren Sinne auseinanderzusetzen, sondern auch mit Menschen aus der Gesellschaft in direktem Kontakt zu treten.
Ein weiteres Pilot-Teilprojekt wurde in Kooperation mit der ufaFabrik Berlin zum Thema Menschlichkeit & Musik durchgeführt. Die Jugendlichen setzten sich hier in verschiedenster Weise mit der Kultur von Musik theoretisch und praktisch auseinander. Sie erarbeiteten über die Woche ein gemeinsames multimediales und musikalisches Ergebnis, welches sie am Ende öffentlich präsentierten.
Die SchülerInnen und Schüler konnten durch die Teilnahme an weiteren Workshops im Rahmen des Stadtfestivals Net@ys Berlin Europa 2006 im November ihre Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und festigen und hatten die Gelegenheit, besonders durch die direkte Kontaktaufnahme zu Partner aus der Gesellschaft, realitätsnah und auch motivierter ihre Perspektivenplanung selbst in die Hand zu nehmen.
Im Ergebnis des Projektes entstand ein Wegweiser „Start in die Zukunft“ von Jugendlichen für Jugendliche, der sowohl in gedruckter Form in den Oberschulen und in den Bibliotheken als Hilfestellung zur Verfügung steht, als auch virtuell unter www.mehr-perspektiven.de. Hier finden sich auch weitere ausführliche Informationen und Hilfsmittel für die Zukunftsplanung, die von den SchülerInnen und Schülern im Projekt selbst erarbeitet und zusammengetragen wurden.
Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen auch unter:
www.mehr-perspektiven.de




